Benzin oder Elektro: Was rechnet sich für Sie?

Beim nächsten Auto ein Elektrofahrzeug? Oder doch beim bewährten Benziner bleiben? Die Frage ist 2025 berechtigter denn je - rund jeder fünfte Neuwagen in der Schweiz fährt inzwischen rein elektrisch. Doch was bedeutet das für Ihr Portemonnaie?

Dieser Beitrag vergleicht die Kosten von Elektroauto und Benziner nüchtern und ohne Ideologie. Am Ende wissen Sie, welche Rechnung für Ihr Fahrprofil aufgeht.

Die Energiekosten: hier punktet Elektro

Fangen wir beim klarsten Vorteil an. Wer zu Hause lädt, fährt günstig: Bei einem Haushaltsstrompreis von rund 27.7 Rappen pro Kilowattstunde und einem Verbrauch von etwa 16 kWh pro 100 Kilometer kostet die Strecke rund 5 Franken.

Ein vergleichbarer Benziner schluckt für dieselben 100 Kilometer rund 13 Franken Treibstoff. Der Benziner ist bei den reinen Energiekosten also etwa doppelt so teuer.

~5 CHF vs. ~13 CHF pro 100 km - so gross ist der Energiekosten-Unterschied zwischen Heimladen und Benzin.

Beim Heimladen schlägt der Strompreis den Benzinpreis deutlich. Wer am Schnelllader unterwegs lädt, relativiert diesen Vorteil aber wieder.

Wichtig: Am öffentlichen Schnelllader kostet die Kilowattstunde oft ein Mehrfaches des Haushaltspreises. Wer keine eigene Lademöglichkeit hat, verliert einen Teil des Vorteils.

Der Energiekosten-Vorteil hängt also stark davon ab, wo Sie laden. Ein Elektroauto-Besitzer mit eigener Wallbox in der Garage fährt deutlich günstiger als jemand, der überwiegend an teuren öffentlichen Schnellladern Strom zieht. Bevor Sie die 5-Franken-Rechnung für sich übernehmen, lohnt sich deshalb ein ehrlicher Blick auf Ihren Alltag: Wie oft könnten Sie tatsächlich zu Hause oder am Arbeitsplatz laden?

Die andere Seite: Anschaffung und Realität

Der niedrige Energiepreis ist nur eine Seite. Elektroautos sind in der Anschaffung oft teurer, und der Wertverlust ist schwerer einzuschätzen. Für die ehrliche Bilanz zählt die Vollkostenrechnung über die gesamte Haltedauer - nicht nur der Energiepreis.

Dazu kommen praktische Fragen: Haben Sie eine Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz? Fahren Sie viele lange Strecken? Je nach Antwort verschiebt sich die Rechnung deutlich.

Auch der Markt selbst entwickelt sich rasant. Der Anteil reiner Elektrofahrzeuge an den Schweizer Neuwagen ist 2025 auf rund 22.8 Prozent gestiegen - vor wenigen Jahren war das undenkbar. Mehr Auswahl, mehr gebrauchte E-Autos und ein wachsendes Ladenetz verbessern die Bilanz Jahr für Jahr. Wer heute kauft, trifft seine Entscheidung also in einem Markt, der sich noch in Bewegung befindet.

Nicht zu vergessen: die Wartung. Elektroautos haben weniger bewegliche Teile, kein Motoröl, keine Zündkerzen, weniger Verschleiss an den Bremsen dank Rekuperation. Über die Jahre kann das die Servicekosten senken - ein Posten, der in der reinen Energierechnung gern untergeht.

Für wen sich was lohnt

Eine grobe Orientierung:

  • Elektro lohnt sich, wenn Sie zu Hause laden können, regelmässig fahren und überwiegend kürzere bis mittlere Strecken zurücklegen.
  • Der Verbrenner bleibt stark, wenn Sie keine Lademöglichkeit haben, viel auf Langstrecke unterwegs sind oder ein gebrauchtes, abbezahltes Fahrzeug nutzen.

Auch innerhalb der Verbrenner gibt es Unterschiede. Ob sich für Sie eher Diesel oder Benzin rechnet, hängt vor allem von der Jahreskilometerzahl ab.

Ein ehrlicher Zwischenstand: Für reine Stadtfahrer mit eigener Lademöglichkeit ist Elektro oft schon heute die günstigere Wahl. Für Vielfahrer ohne Heimladung, die regelmässig lange Strecken zurücklegen, bleibt der Verbrenner vorerst praktischer und je nach Rechnung auch günstiger - vor allem, wenn das Fahrzeug bereits bezahlt ist.

Was bei beiden Antrieben gleich bleibt

Bei aller Antriebsdebatte gibt es Kostenblöcke, die unabhängig vom Motor anfallen: Wertverlust, Versicherung, Reifen, Reparaturen und Verkehrsabgaben. Diese Posten machen über die Haltedauer oft mehr aus als die reinen Energiekosten - und werden in der hitzigen Diskussion „Strom oder Benzin” gern übersehen.

Der grösste Einzelposten bleibt bei beiden der Wertverlust. Ein Neuwagen verliert in den ersten Jahren überdurchschnittlich an Wert, egal ob er elektrisch oder mit Treibstoff fährt. Wer hier sparen will, kauft jünger gebraucht statt neu - eine Strategie, die bei E-Autos zunehmend funktioniert, weil der Gebrauchtmarkt wächst.

Die Energiekosten sind also nur ein Mosaikstein. Wichtig ist, dass Sie sie nicht isoliert betrachten, sondern in die Gesamtrechnung einordnen. Erst dann sehen Sie, welcher Antrieb über die Jahre wirklich günstiger ist.

Wer beim Benziner bleibt, kann trotzdem sparen

Nicht jeder ist bereit oder in der Lage, jetzt umzusteigen - und das ist völlig in Ordnung. Wer beim Verbrenner bleibt, hat einen einfachen Hebel: den Treibstoffpreis.

Mit einer Tankkarte von BK Benefit sparen Privatpersonen 4 Rappen, Firmen 6 Rappen pro Liter - gebührenfrei, ohne Mindestverbrauch und an rund 670 Schweizer Tankstellen. Das senkt die Energiekosten Ihres Benziners spürbar und verkleinert den Abstand zum Elektroauto.

Rechnen wir das kurz durch: Bei 15’000 Kilometern im Jahr und einem Verbrauch von 7 Litern auf 100 Kilometer tanken Sie rund 1’050 Liter jährlich. Mit 4 Rappen Privatrabatt sparen Sie über 40 Franken, mit 6 Rappen als Firma über 60 Franken - Jahr für Jahr, ohne etwas am Fahrzeug zu ändern. Das ist kein Vermögen, aber ein verlässlicher Vorteil, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

BK Benefit denkt dabei zukunftsoffen: Die Mobilität wandelt sich, und eine clevere Karten-Lösung soll diesen Wandel begleiten - vom getankten Liter heute bis zur Ladelösung von morgen. Tiefer in dieses Spar-Thema steigt unser grosser Tankkarten-Ratgeber ein.

Wichtig ist die Botschaft dahinter: Sie müssen sich nicht heute schon für die nächsten zehn Jahre festlegen. Vielleicht fahren Sie aktuell einen Benziner, weil das für Ihre Situation passt - und steigen in einigen Jahren auf Elektro um, wenn Lademöglichkeit und Angebot stimmen. Bis dahin holen Sie mit einer Tankkarte das Maximum aus Ihrem jetzigen Fahrzeug heraus, ganz ohne teure Vorab-Investition.

Rechnen Sie die Gesamtkosten beider Antriebe für Ihr Fahrprofil gleich selbst durch:

Welche Variante am Ende gewinnt, entscheiden Ihre Kilometer und Ihre Lademöglichkeiten. Es gibt keine Antwort, die für alle stimmt - aber es gibt eine, die für Sie stimmt, sobald Sie ehrlich rechnen. Verschaffen Sie sich in der Tankkarten-Übersicht einen Überblick - und holen Sie aus dem Antrieb, den Sie heute fahren, das Beste heraus.

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Was kostet Ihr Treibstoff pro Jahr — und was sparen Sie mit Karte?

Treibstoffkosten pro Jahr
CHF 2'220
2'844 kg CO₂ pro Jahr
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Häufige Fragen

Ist ein Elektroauto im Unterhalt günstiger als ein Benziner?

Bei den Energiekosten meist ja: Heimladen kostet rund 5 CHF pro 100 km, ein Benziner rund 13 CHF. Beim Anschaffungspreis liegen E-Autos aber oft höher.

Was kostet das Laden zu Hause?

Bei einem Haushaltsstrompreis von rund 27.7 Rp/kWh und etwa 16 kWh Verbrauch pro 100 km zahlen Sie rund 5 Franken pro 100 Kilometer.

Lohnt sich heute schon der Umstieg auf Elektro?

Es kommt auf Ihr Fahrprofil an. Wer viel zu Hause lädt und regelmässig fährt, profitiert von tiefen Energiekosten. Wer auf günstigen Treibstoff angewiesen ist, spart mit einer Tankkarte weiter beim Benziner.

Wie hoch ist der Anteil an E-Autos in der Schweiz?

Rund jeder fünfte neue Personenwagen ist inzwischen rein elektrisch - der Anteil ist 2025 auf etwa 22.8 Prozent gestiegen.

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