Treibstoffverbrauch von Pkw

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13. November 2018

Treibstoffverbrauch von Pkw

Kraftstoffverbrauch von Neuwagen

Wie ermitteln die Hersteller den Treibstoffverbrauch Ihrer Fahrzeuge


Treibstoffverbrauch Pkw – Abweichung zur Herstellerangabe

Bei der Messung von Verbrauchs- und Abgaswerten von Pkw wurde bislang der sogenannte NEFZ-Test (“Neuer Europäischer Fahrzyklus”) angewendet. Inzwischen gibt es das genauere Testverfahren WLTP, das realistischere Werte ausweist. Diese unterscheiden sich teilweise drastisch von den NEFZ-Werten, in Einzelfällen werden bis zu 75 % höhere Werte für den Treibstoffverbrauch ausgewiesen. Die Autobranche darf aber derzeit (Ende 2018) noch mit den geringeren NEFZ-Werten operieren, wenn sie den Verbrauch eines Fahrzeugs gegenüber den Käufern kommuniziert. Für die Zulassung hingegen sind inzwischen die WLTP-Werte entscheidend. 

Was bedeutet WLTP?

Es ist eine “Worldwide harmonized Light-vehicles Test Procedure”, die zwar immer im Prüfstand durchgeführt wird, jedoch durch das Verfahren zu genaueren Werten gelangt. Der neue Test dauert länger bei entsprechend längerer Fahrtstrecke auf dem Prüfstand, zudem werden die Fahrzeuge stärker beschleunigt – auf über 130 km/h. Beim WLTP-Verfahren berücksichtigen die Prüfer deutlich umfassender die Fahrwiderstände, die den Spritverbrauch eines Autos beeinflussen. Das sind: 

  • Masse des Fahrzeugs
  • Luftwiderstand
  • Rollwiderstand

Die Prüfungen erfolgen unter Laborbedingungen, um die Messergebnisse stabil, reproduzierbar und vergleichbar zu machen. Bei einer WLTP-Testdurchführung definiert ein Fahrzyklus das Geschwindigkeitsprofil mit sekundengenauer Geschwindigkeitsmessung auf dem Prüfstand. Es erfolgen häufige Beschleunigungen, um das Verbrauchs- und Emissionsverhalten in dieser Fahrsituation zu messen. Die Schaltpunkte wurden für das WLTP-Verfahren beim Beschleunigsvorgang neu justiert, nämlich näher an der Realität beim alltäglichen Fahren. Das Fahrzeug steht auch weniger als beim NEFZ-Test, was die Dynamik im Zyklus ebenso wie die Durchschnittsgeschwindigkeit erhöht (46,6 vs. 33,6 km/h). In physikalischer Hinsicht steigt damit die aufgewendete Energie für die Massenbeschleunigung. Das erhöht zwangsläufig den Kraftstoffverbrauch. Ein weiterer Unterschied zwischen NEFZ- und WLTP-Test ist die Messung an vollausgestatteten Fahrzeugen bei WLTP, denn zusätzliche Ausstattungen erhöhen die Masse. Beim NEFZ-Test schickten die Hersteller aber das leichteste Basis- oder Standardmodell einer Baureihe auf den Prüfstand. Zudem verringern sie durch verschiedene, unrealistische Bedingungen den Verbrauch: 

  • Sie lassen den Norm-Zyklus ohne Licht fahren.
  • Auch die Klimaanlage, Lüftung und Heizung bleiben ausgeschaltet.
  • Selbst relativ harmlose Energieverbraucher wie das Radio und den Bordcomputer schalten sie ab.

Auch Karosserievarianten mit Einfluss auf die Aerodynamik, verschiedene Reifenprofile mit individuellem Rollwiderstand und unterschiedliche klimatische Bedingungen (Sommer- und Winterwetter) berücksichtigt der WLTP-Test. Es entsteht eine realistischere Bandbreite der Kraftstoffverbräuche. Bemerkenswert ist daran, dass der Durchschnittswert aus dieser Bandbreite höher ausfällt als beim NEFZ-Test. Dabei ist der Kraftstoffverbrauch nur ein Aspekt des Tests. Vorrangig geht es eigentlich um Emissionswerte. Doch für die Autofahrer ist natürlich interessant, wie viel ihr Fahrzeug wirklich verbraucht und wie sehr sich dieser Verbrauch von der Herstellerangabe unterscheidet. Beim Fahrzeugkauf nämlich ist die Angabe der Treibstoffkosten ein sehr wesentlicher Aspekt, der immerhin stark die Nutzungskosten beeinflusst. 

Warum wurde das WLTP-Verfahren eingeführt?

Der neue Test mit realistischeren Werten wurde nötig, weil sich herausstellte, dass die Testergebnisse auf dem Prüfstand immer stärker von den praktisch erzielten Verbrauchs- und Abgaswerten im Alltag abwichen. Autofahrer bemerken zumindest den Verbrauch ganz von allein: Der Bordcomputer zeigt ihn an, selbst ohne diese Hilfe lässt er sich beim Tanken anhand der zurückgelegten Kilometer mit einer Tankfüllung errechnen. Natürlich gibt es die drei Angaben des Verbrauchs im Stadtverkehr, auf längeren Strecken mit durchschnittlich 100 – 110 km/h und den sogenannten Drittelmix. Daher ist es schwer zu ermitteln, wie sehr der eigene Treibstoffverbrauch von der Herstellerangabe abweicht. Doch ein ungutes Gefühl hatten viele Fahrer schon länger: Der Hersteller gibt für ein neues Modell 5,2 l/100 km im Drittelmix an, der Fahrer verbraucht aber bei adäquater Fahrweise 5,7 l/100 km. Tests haben nun gezeigt, dass dieses Gefühl nicht trog. Tatsächlich klaffte im Verlauf der letzten Jahre eine immer höhere Lücke zwischen Herstellerangabe und tatsächlichem Verbrauch. Im Jahr 2001 konnte man durchschnittlich 10 % Differenz zwischen Prüfstand und Praxis feststellen, Ende 2016 waren es schon 42 %. Insgesamt weist der WLTP-Test für alle Marken und Modelle 20 % mehr Verbrauch aus. Die höchsten Abweichungen ergeben sich bei leistungsschwachen Fahrzeugen. Das Schweizer Fachmagazin “Kassensturz” hat nun die Daten von fast 5.400 neu zugelassenen Modellen ausgewertet, deren Verbrauchswerte mit dem Prüfzyklus WLTP ermittelt worden waren. Die Differenz zu den NEFZ-Werten betrug je nach Fahrzeug zwischen 20 und 77 %. Die Liste stammt vom Bundesamt für Energie und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Autobranche bleibt vorerst bei NEFZ-Werten

Die Autobranche will die höheren Verbrauchswerte noch nicht kommunizieren. Ein Vertreter des Branchenverbandes Autoschweiz gab gegenüber “Kassensturz” hierzu ein Statement ab. Darin stellte er klar, dass sich die Hersteller strikt an die geltenden Gesetze halten würden. Bis Ende 2019 sei die Angabe der alten NEFZ-Werte vorgeschrieben. Eine zusätzliche Angabe nach WLTP würde nur Verwirrung schaffen. Erst ab dem 01.01.2020 müsse man auf der Energieetikette die WLTP-Werte ausweisen. Der Bund hingegen empfiehlt die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte schon ab sofort. Dies sei erlaubt und auch hilfreich. Dieses Statement vonseiten des Bundes impliziert auch, dass die Hersteller in den vergangenen Jahren wohl immer heftiger die Verbrauchszahlen geschönt haben. 

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