Laden statt tanken? Was die Ladekarte heute schon kann
Wer heute ein Elektroauto fährt, kennt das Gefühl: An der einen Ladestation funktioniert die App, an der nächsten braucht es eine andere Karte, an der dritten gar einen QR-Code. Geht das nicht einfacher? Genau hier kommt die Ladekarte ins Spiel - das elektrische Pendant zur Tankkarte.
Dieser Beitrag erklärt, was eine Ladekarte fürs Elektroauto heute schon kann, wo es noch hakt und wie die Brücke von der Tank- zur Ladekarte aussieht.
Was eine Ladekarte überhaupt ist
Das Prinzip ist vertraut: Wie eine Tankkarte schaltet eine Ladekarte den Strom frei und sorgt für eine zentrale Abrechnung. Statt an jeder Säule einzeln mit Kreditkarte oder App zu bezahlen, sammeln sich alle Ladevorgänge auf einer Rechnung.
Die Ladekarte ist im Kern dasselbe Versprechen wie die Tankkarte: einmal anmelden, überall laden, zentral abrechnen - ohne an jeder Station neu zu kämpfen.
Der Komfortgewinn ist real - gerade unterwegs, wo Zeit knapp ist und niemand fünf verschiedene Apps installieren möchte.
Praktisch funktioniert das meist über eine RFID-Karte oder eine App: An der Ladestation halten Sie die Karte an den Leser, der Ladevorgang startet, und am Monatsende erhalten Sie eine gesammelte Abrechnung. Für Firmen mit mehreren Elektrofahrzeugen ist das besonders wertvoll, weil sich so jeder Ladevorgang sauber zuordnen und verbuchen lässt - ähnlich wie bei einer Tankkarte für die Flotte.
Wo es heute noch hakt
So weit die Theorie. In der Praxis ist die Schweizer Ladelandschaft noch zersplittert. Verschiedene Betreiber, verschiedene Tarife, teils mehrere Karten - das erinnert an die Anfangszeit jeder neuen Infrastruktur.
Roaming-Lösungen, bei denen eine Karte über mehrere Netze hinweg gilt, machen Fortschritte, sind aber noch nicht lückenlos. Hinzu kommt der Preisunterschied: Während Heimladen rund 5 CHF pro 100 km kostet, ist Schnellladen unterwegs deutlich teurer.
Auch die Tariflogik ist für Neulinge gewöhnungsbedürftig. Mal wird pro Kilowattstunde abgerechnet, mal pro Minute, mal mit Grundgebühr, mal ohne. Wer die Anbieter nicht vergleicht, zahlt schnell mehr als nötig. Genau diese Intransparenz erinnert an die frühen Jahre der Tankkarte - und genau hier liegt die Chance für einfache, faire Lösungen, die Ordnung in den Tarifdschungel bringen.
22.8 % der Schweizer Neuwagen waren 2025 rein elektrisch - die Nachfrage nach einer einfachen Ladekarte wächst entsprechend.
Die Brücke von der Tank- zur Ladekarte
Hier wird es spannend. Eine Tankkarte und eine Ladekarte lösen dasselbe Grundproblem: einfacher Zugang, faire Konditionen, zentrale Abrechnung. Wer heute eine clevere Tankkarte nutzt, kennt das Modell bereits - und genau dieses Modell wandert gerade in die Welt des Stroms.
BK Benefit ist als Schweizer Tankkarten-Anbieter seit 2018 am Markt und denkt diesen Wandel mit. Die heutige Karte spart Privatpersonen 4 Rappen und Firmen 6 Rappen pro Liter, gebührenfrei und an rund 670 Tankstellen. Für viele Haushalte und Flotten ist der Verbrenner noch jahrelang Alltag - und für sie zählt jeder gesparte Rappen weiter.
Gleichzeitig ist klar: Die Schweizer Mobilität ist im Wandel. Eine zukunftsoffene Karten-Lösung begleitet diesen Weg, statt ihn zu ignorieren. Wer heute mit einer durchdachten Tankkarte arbeitet, lernt nebenbei genau die Routinen, die auch im elektrischen Alltag zählen: zentrale Abrechnung, klare Übersicht, faire Konditionen.
Der Übergang wird dabei kein harter Schnitt sein. Über Jahre werden viele Haushalte und Betriebe beide Welten parallel nutzen - ein Elektroauto für die Stadt, einen Verbrenner für die Langstrecke. Eine Karten-Lösung, die mitwächst, ist in dieser Mischphase der beste Begleiter.
Drei Dinge, die eine gute Karte können muss
Ob Tank- oder Ladekarte - ein paar Eigenschaften machen den Unterschied zwischen Ärger und echtem Komfort:
- Breite Akzeptanz: Eine Karte nützt nur, wenn sie an möglichst vielen Stationen funktioniert. Bei Tankkarten ist das längst Standard, bei Ladekarten wächst das Netz stetig.
- Transparente Konditionen: Keine versteckten Gebühren, kein Mindestumsatz, klare Abrechnung. Genau das macht die heutige Tankkarte von BK Benefit aus - gebührenfrei und jederzeit kündbar.
- Zentrale Übersicht: Eine einzige Abrechnung statt Dutzender Einzelbelege spart Zeit und Nerven, privat wie geschäftlich.
Wer diese Kriterien im Kopf behält, erkennt schnell, ob eine Lade- oder Tankkarte wirklich hält, was sie verspricht.
Was Sie heute tun können
Bis die Ladelandschaft so reibungslos ist wie das Tankstellennetz, lohnt sich ein pragmatischer Blick:
- Wer elektrisch fährt: zu Hause laden, wo immer möglich - das ist und bleibt am günstigsten.
- Wer noch tankt: den Treibstoffpreis senken, statt auf bessere Zeiten zu warten.
- Wer plant umzusteigen: schon jetzt die eigene Lademöglichkeit klären, denn sie entscheidet über die spätere Ersparnis.
Niemand muss den Wandel auf einen Schlag mitmachen. Der entspannteste Weg führt über kleine, kluge Schritte - und über eine Karten-Lösung, die Sie nicht im Stich lässt, egal welcher Antrieb gerade in Ihrer Garage steht.
Verschaffen Sie sich in der Tankkarten-Übersicht einen Überblick über die heutigen Möglichkeiten - und wer tiefer einsteigen will, findet im grossen Tankkarten-Ratgeber alle Details.
Die Ladekarte von morgen baut auf demselben Versprechen auf wie die Tankkarte von heute: weniger Aufwand, mehr Übersicht, faire Konditionen. Wer jetzt clever tankt, ist auf den nächsten Schritt bestens vorbereitet.
Häufige Fragen
Was ist eine Ladekarte?
Eine Ladekarte funktioniert ähnlich wie eine Tankkarte: Sie schalten damit an öffentlichen Ladestationen den Strom frei und rechnen zentral ab, statt an jeder Station einzeln zu bezahlen.
Brauche ich für jedes Ladenetz eine eigene Karte?
Heute teils noch ja - die Ladelandschaft ist zersplittert. Roaming-Lösungen und übergreifende Karten reduzieren das Problem, sind aber noch nicht überall lückenlos.
Lohnt sich Heimladen oder die Ladekarte?
Zu Hause laden ist mit rund 5 CHF pro 100 km am günstigsten. Die Ladekarte ist vor allem für unterwegs gedacht, wo Schnellladen mehr kostet.
Bietet BK Benefit eine Ladekarte an?
BK Benefit ist ein Schweizer Tankkarten-Anbieter und denkt den Wandel zur Elektromobilität mit. Die heutige Tankkarte spart 4 bis 6 Rappen pro Liter - die Brücke zur Ladekarte gehört zur Zukunftsvision.